ohne Auto, ohne Bus, nur zu Fuß

Eigentlich wollte ich mich heute mit meinem noch nicht montierten Solarpanel beschäftigen. Doch das Wetter war soo schön, das es mich in den Beinen juckte. So habe ich den Rucksack gepackt, die Wanderschuhe angezogen und bin losgelaufen.

Ab der Marina geht es die Straße Richtung Tazacorte aufwärts. In der Mitte des grauen Steilhangs bin ich eingestiegen, in Serpentinen aufwärts bis in die rechte obere Ecke, oberhalb des Mirador El Time. Dann den Grat entlang abwärts bis ganz nach links und wieder abgestiegen.

a derWeg

Der Aufstieg ist stetig, teils ziemlich steil und anstrengend. Mit jedem Meter auf wird die Aussicht grandioser. Das motiviert zum weitergehen. Schaue ich Landeinwärts öffnet sich die Caldera

e Calderablick

und schaue ich zum Meer leuchtet der Atlantik.

c Atlantikblick

In endlosen Serpentinen arbeite ich mich Schritt für Schritt den Hang hinauf.

d Bergauf

Im Lee und dem wolkenfreien Himmel ist es heiß. Der Schweiß rinnt und nach 2 Stunden Aufstieg bin ich oben angelangt. Das sind 650m über Meeresspiegel.

f oben

Eine großartige Aussicht.

h Atlantikblick

Ich steige ab zum Mirador El Time. Time heißt im spanischen Steilhang und das trifft es genau. Am Mirador mache ich Rast. Die ersten 7 Kilometer sind geschafft. Ein Cafe con leche und ein Bocadillo mit Ziegenkäse und Tomaten peppen mich wieder auf. Der köstliche Ziegenkäse ist hier für mich schon fast Grundnahrungsmittel. Mit einer EU- Ausnahmeregelung darf er noch traditionel aus roher, ungekochter Ziegenmilch hergestellt werden. Es gibt ihn hier überall in den verschiedensten Reifegraden und auch geräuchert, schmeckt soooo lecker; und weiter geht`s.

Ab nun geht es durch Bananenplantagen zunächst auf asphaltierten Wegen abwärts.

k runter

Im Dunst des Horizonts läßt sich sogar die Insel El Hierro erahnen.

p El Hierro amHorizont

es geht vorbei an üppigen Gärten voll schönster prächtig blühender Pflanzen die im Sonnenlicht leuchten

n Blumenvielfalt

Am oberen Rand der Klippe der grandiose Blick über die Bucht von Puerto Tazacorte und die Marina. Im Hintergrund links sieht man auch Tazacorte.

r Puerto Tazacorte Marina

Nun geht es in engen Serpentinen und auf teils lockerem Lavagestein steil abwärts.

 s steil runter

Unten an der Promenade angekommen ziehe ich zuerst meine Wanderschuhe aus und gehe das letzte Stück zum Boot barfuß. Dort wartet ein eiskaltes San Miguel auf mich, dass ich im schattigen Cockpit der BOGGES BOGGES genieße und relaxe. Das waren nun gesamt 11 Kilometer und ich war 3 1/2 std unterwegs.

Zum Sonnenuntergang sitze ich zufrieden mit mir und dem Universum auf der Hafenmauer und verabschiede die untergehende Sonne, hasta manana!

w sundown

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