auf der Route der Vulkane

Das Wetter bietet es förmlich an nun diese Tour zu machen. Es ist wolkenlos, schwachwindig und warm. Selbst die Cumbre ist frei vom Stau der Passatwolken. So fahre ich zeitig los und die Tour beginnt am Waldrastplatz El Pilar.

Komplett geht sie bis in den Süden der Insel nach Fuencaliente. Bis dort sind es 18km. Ich habe mir vorgenommen bis zum Krater des Hoyo Negro zu gehen, das sind gute 7km. Der Weg dorthin ist sehr unterschiedlich. Gemächlich fallend oder steigend über breite Forstwege.

Dann steile Anstiege in Serpentinen den Kraterrand hinauf.

 

Vorbei an wilden, mehrere hundert Meter tiefen Kraterrändern mit atemberaubenden Aussichten.

 Kraterblick

Eine alpine Gratwanderung auf 1500- 1900m Höhe wie sie imposanter nicht sein kann. Der Blick auf die gewaltigen Gipfel und Vulkankrater, umgeben vom satten Grün der Canarischen Kiefern durch die beim Blick nach oben der intensiv blaue Himmel scheint und beim Blick nach unten der ebenso blaue Atlantik.

Dann der Anstieg zum Hoyo Negro, der erst 1949 ausgebrochen ist. Ein Anblick der sprachlos macht.

Krater del Hoyo Negro 

Schwarzes Lavagestein soweit das Auge reicht.

Ab hier geht es wieder zurück was wirklich nicht langweilig ist. Das Auge weiß nicht wo zuerst hinschauen und staunen.

 

Wieder angekommen an Bord habe ich gute 15km in den Beinen, so mache ich erst einmal Pause. Nach ausgiebigem duschen gibt es reichlich Kohlehydrate in Form von Farfalle und einem leckeren Tomatensößle a la Idrosee, mit Muscheln und Calamares. Das Rezept von Pedl Fischer, meinem lieben guten Freund, abgestaubt :o))

Dieser Tag bleibt unvergessen

  • Blick-zum-Roque-de-los-Muchachos
  • Cumbre-nueva-wolkenfrei
  • Gegenlicht

  • Krater-del-Hoyo-Negro-Kiefer
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